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Nashorn

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Das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) gilt neben dem Elefanten als das größte an Land lebende Säugetier und gleichzeitig als der größte Vertreter innerhalb der Nashörner. Das auffälligste Erkennungsmerkmal sind die zwei Hörner, die auf Nasen- und Stirnbein sitzen. Sie sind aus Keratin aufgebaut und dienen dem Nashorn als Waffe zur Verteidigung gegen Angreifer. Das Breitmaulnashorn besiedelt die Erde bereits seit vierzig Millionen Jahren. Es ist ausschließlich in Afrika beheimatet, wo es subtropische und tropische Graslandschaften, Buschvegetation und Savannen bewohnt. Mit den breiten namensgebenden Lippen mäht das Breitmaulnashorn kurze Gräser ab, die seine Hauptnahrungsquelle darstellen. Kühe und deren Kälber leben in der Regel in kleineren Gruppenverbänden, die Bullen sind Einzelgänger und zeigen ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Das Revier wird mit Kothaufen und Urin markiert.

 

Nach einer Tragzeit von bis zu achtzehn Monaten bringt die Kuh ein einziges Kalb zur Welt, das bereits fünfzig Kilogramm wiegt und sich meist eine Stunde nach der Geburt aufrichtet. Selten fallen Jungtiere Löwen zum Opfer. Der größte Feind des Breitmaulnashorns ist der Mensch, der es aufgrund des illegalen Handels mit den wertvollen Hörnern gezielt jagt.

 

Ein paar Fakten auf einen Blick:
Größe: Körperlängen von bis zu 380 Zentimetern
Gewicht: 1700 – 2500 kg

Geschwindigkeit: bis zu 50 km/h
Tragzeit: 16 – 18 Monate, 1 Jungtier
Erreichbares Alter: 40 – 50 Jahre
Lebensraum: Ostafrika, Südafrika
Bestand: weniger als 20.000 Tiere

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